Inne­res-Kind-Arbeit für Männer

Mit Nad­ja Orosz und Ute Höhler

Unse­re Arbeit mit Männern

Was hält dich davon ab, auch mal schwach zu sein ? War­um las­sen sich dei­ne Kon­flik­te mit dei­ner Part­ne­rin ein­fach nicht auf­lö­sen? Was hält dich ab vor tie­fen see­li­schen Berüh­run­gen? War­um kannst du dich nicht so zei­gen, wie du bist? Was bedeu­tet für Dich eigent­lich Mann­sein in unse­rer Zeit?

Wir bie­ten dir im Kreis mit ande­ren Män­nern an, dir sel­ber und ihnen näher zu kom­men. Seit eini­gen Jah­ren lei­ten wir Inne­re-Kind-Semi­na­re für Män­ner, in denen wir es Män­nern in einem geschütz­ten Raum ermög­li­chen, nega­ti­ve Bezie­hungs­mus­ter auf­zu­lö­sen und zu mehr Selbst­lie­be zu kommen.

Das „inne­re Kind“ ist der sym­bo­li­sche Aus­druck für alle im Gehirn (lim­bi­sches Sys­tem) und im Kör­per­ge­dächt­nis gespei­cher­ten Gefüh­le, Erin­ne­run­gen und Erfah­run­gen aus der eige­nen Kind­heit bis hin zu vor­ge­burt­li­chen Erfah­run­gen. Wenn wir ler­nen wol­len, unser „inne­res Kind“ wahr­zu­neh­men, heißt es, Mut auf­zu­brin­gen, die Scham zu durch­bre­chen und uns den abge­spal­te­nen Emo­tio­nen aus unse­rem Leben zu stel­len. Unse­re Ver­gan­gen­heit ver­schwin­det nicht – sie ist ein Teil von uns und will gese­hen werden.

Dazu haben wir drei Semi­narblö­cke entwickelt:

  • Mut­ter­se­mi­nar
  • Vater­se­mi­nar
  • Puber­täts­se­mi­nar

The­ma Mut­ter: Urver­trau­en – Angst

Ein Semi­nar für alle Män­ner, die spü­ren, dass ihr Ver­hält­nis zur eige­nen Mut­ter getrübt ist bzw. deren Ver­bin­dung zur Frau sich immer wie­der ein­mal schwie­rig, kom­pli­ziert, uner­füllt anfühlt. Gemein­sam erin­nern und unter­su­chen wir das Ver­hält­nis zur Mut­ter. Was hast du von ihr gelernt? War sie prä­sent und anwe­send oder warst du oft allein? Bist du „satt“ gewor­den von ihrer Mut­ter­lie­be oder bist Du über­sät­tigt? Wir schaf­fen einen siche­ren Raum, in dem sich uner­füll­te Bedürf­nis­se zei­gen dür­fen und nach­ge­nährt wer­den kön­nen. Dadurch ler­nen wir uns sel­ber bes­ser zu ver­ste­hen, Bedürf­nis­se kla­rer zu kom­mu­ni­zie­ren. Wir über­neh­men mehr Ver­ant­wor­tung für uns selbst, und es ent­ste­hen grö­ße­re Nähe und authen­ti­sche Inti­mi­tät zur Partnerin.

Lebens­al­ter: Zeu­gung bis zum 7. Lebensjahr
„Die Welt ist gut“

The­ma Vater: Kraft – Wut – Das Wir­ken in der Welt

Wel­ches Män­ner­bild hast du? Was haben dir dein Vater, dein Groß­va­ter vor­ge­lebt? Was hat dir gefehlt? Wir wid­men uns den männ­li­chen Arche­ty­pen und du ver­tiefst dein Wis­sen um die Facet­ten des Mann­seins mit Hil­fe der ande­ren Männer.

Lebens­al­ter: 7. bis 14. Lebensjahr
„Die Welt ist schön“

The­ma Puber­tät: Leben­dig­keit – Trau­er und Schmerz

Ers­te Ablö­sung von den Eltern, mit ihrer Kraft im Rücken. Was habe ich von Vater und Mut­ter über das Mann­sein gelernt? Wie waren mei­ne ers­ten sexu­el­len Erfah­run­gen, wie wur­de ich auf­ge­klärt und von wem? Was ist mei­ne größ­te Scham? Wie hat die Mut­ter über den Vater gesprochen?

Lebens­al­ter: 14. bis 21. Lebensjahr
„Die Welt ist wahr“