Kör­per­ori­en­tier­te Trauerarbeit

Mit Nad­ja Orosz

Trau­er­be­glei­tung

In einem Trau­er­pro­zess erle­ben wir Enge, Still­stand, Ohn­macht, Lee­re und Angst. Wir emp­fin­den einen unend­lich gro­ßen Schmerz, der uns inner­lich zu zer­rei­ßen droht.

In der kör­per­ori­en­tier­ten Trauer­arbeit lernst du, die­se Gefüh­le als wich­ti­gen Teil unse­res Lebens anzu­neh­men. Ich arbei­te mit den Ele­men­ten des tanztherapeutischen/gestalttherapeutischen Pro­zes­ses, das Erleb­te durch Malen, Schrei­ben und Tan­zen zum Aus­druck zu brin­gen. Gemein­sa­me Ritua­le hel­fen dir, dem „Unbe­schreib­li­chen“ einen Platz und sei­ne Wür­di­gung zu geben.

Kör­per­ori­en­tier­te Trauer­arbeit nach Ver­lust eines Kin­des durch Fehl- und Totgeburt

Durch den Ver­lust eines Kin­des wäh­rend der Schwan­ger­schaft ver­lie­ren Frau­en häu­fig den Kon­takt und das Ver­trau­en zu sich und ihrem weib­li­chen Kör­per. Durch die Arbeit mit dem Kör­per durch Berüh­rung, Bewe­gung und Tanz tas­ten sie sich vor­sich­tig wie­der an ihn und die damit ver­bun­de­nen schmerz­haf­ten Gefüh­le des Ver­lusts oder Bil­der der trau­ma­ti­sier­ten Geburt her­an. Hier ver­bin­de ich die Frau­en­heil­ar­beit und die Tanztherapie.

„Trau­er ist der Aus­druck der Lie­be zu den ver­stor­be­nen Menschen.
Jede Trä­ne ist eine unend­lich wert­vol­le Per­le, die man dem gelieb­ten Men­schen schenkt.“

„Indem ich tan­ze und mich bewe­ge – mit mei­nem Kör­per, der lebt –, ent­schei­de ich mich selbst wie­der für das Leben mit mei­ner Trauer.“